Ab in den Urlaub – aber nicht ohne das geliebte Rad!

Jedes Jahr aufs Neue entfacht die Diskussion, wohin der Urlaub gehen soll und wie man anreist. Eins jedoch ist klar: ob die Anreise mit dem Flugzeug, der Fähre, der Bahn oder dem Auto erfolgt – die Fahrräder der Kinder dürfen dabei auf keinen Fall fehlen. Denn wer will schon so lange von seinem treuen und heiß geliebten Begleiter getrennt sein? Das Fahrrad bietet mittlerweile eine immer beliebtere Möglichkeit, um im Urlaub für Abwechslung und Action zu sorgen. Besonders beliebt ist es auch bei Städtereisen, um den Kindern die teilweise doch recht weiten Strecken zu ersparen, die man zu Fuß so zurücklegt. Außerdem eignen sich Urlaube auch sehr gut dazu, um das Fahrkönnen weiter zu verbessern, wie man bei Arthur sieht: im wunderschönen Rio De Janeiro vor einer atemberaubenden Kulisse übt er fleißig mit seinem Trainingsset.

Aber jetzt nochmal von vorne: Neben den zahlreichen Vorteilen eines Fahrrades im Urlaub, ist natürlich die Frage des Transports von großer Bedeutung und stark davon abhängig, wie man reist. Für die Anreise mit dem eigenen Pkw haben wir uns drei verschiedene Transportmöglichkeiten einmal näher angesehen, und möchten euch diese im Folgenden kurz vorstellen und auf die wichtigsten Punkte eingehen, die es dabei zu beachten gilt.

WICHTIG! Vorab sollte man sich über die geltenden Vorschriften des jeweiligen Ziel- und Transitlandes schlau machen, um nicht unnötigerweise Gefahr zu laufen, gegen diese zu verstoßen und eine Strafe zu riskieren. Die einzelnen Vorschriften bzw. Richtlinien weichen Großteils sehr stark voneinander ab. So kann es beispielsweise länderspezifische Unterschiede bei der Kennzeichnung der Räder am Auto sowie der zulässigen (Gesamt-)Höhe bzw. Gesamtlänge des Autos geben. Auch noch von großer Bedeutung: nicht jedes Trägersystem ist mit jedem Pkw kompatibel. Hierbei sind die Informationen über das Auto als auch des Transportsystems zu beachten. Entscheidet man sich für eine Transportvariante, bei der man das Fahrrad bzw. die Fahrräder an oder auf das Fahrzeug montiert, so sind Zubehör sowie andere zusätzlich montierte Radkomponenten, die sich lösen können, unbedingt abzunehmen.

Heckträger
Vorab sei auch bei dieser Variante nochmal erwähnt, dass es länderspezifische Unterschiede bezüglich der Vorschriften, der Kennzeichnung oder auch der Beleuchtung gibt. Bei der Montage eines Heckträgers ist grundsätzlich eine Anhängerkupplung am Fahrzeug erforderlich. Zu beachten gibt es dabei die Angaben zum maximal zulässigen Gesamtgewicht, die auf keinen Fall überschritten werden dürfen. Ist der Träger montiert, muss beim Fahren berücksichtigen, dass sich das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs aufgrund des zusätzliches Gewichts und Luftwiderstands ändert. Wie man auf dem Bild sehen kann, bietet die Heckträger-Variante eine tolle Möglichkeit, um Fahrräder aller Größen zu transportieren.

Dachträger
Wie eingangs erwähnt, ist nicht jedes System für jedes Fahrzeug geeignet. Bei Dachträgern werden oftmals vom jeweiligen Fahrzeughersteller selbst einige Systeme empfohlen. Folgt man solchen Empfehlungen, ist man auf der sicheren Seite und erspart sich einiges an Recherchearbeiten, beispielsweise zum zulässigen maximalen Gesamtgewicht. Aufgrund der durch einen Dachträger veränderten Fahrzeughöhe gibt es auch hier Auswirkungen auf das Fahr- bzw. Bremsverhalten, die es zu berücksichtigen gilt.

Rad auseinanderbauen und im Auto verstauen
Um eines vorwegzunehmen: unsere dritte und letzte hier präsentierte Variante ist im Vergleich zu den anderen Beiden kostenlos, beansprucht aber mehr Stauraum im Auto. Das Auseinanderbauen ist besonders bei Kinderfahrrädern aufgrund der recht kleinen Komponenten eine sehr beliebte und schnelle Möglichkeit, die auch für ungeübte Schrauberinnen und Schrauber problemlos und ohne fahrradspezifisches Knowhow bewerkstelligt werden kann. Bei unseren woom Rädern lassen sich das Vorderrad sowie der Lenker mit nur wenigen Handgriffen einfach abmontieren. Und je nach vorhandenem Stauraum im Fahrzeug, sind dann bei Bedarf auch die Pedale einfach und schnell abgebaut. Benötigt werden dafür lediglich ein Inbusschlüssel sowie ein Maulschlüssel, die unseren woom Fahrrädern ohnehin beiliegen.