5 Tipps für einen gelungenen Fahrradausflug mit der Familie

 

Fahrradausflüge mit der ganzen Familie bieten eine großartige Gelegenheit, um Kindern Freude am Radfahren zu vermitteln. Am besten gelingt die bewegte Wochenendbeschäftigung mit ein wenig Vorbereitung und Planung. An Basics wie Taschentücher, Sonnencreme, Pflaster und die Wasserflasche muss gedacht werden – und noch an ein wenig mehr. Dann steht einem unvergesslichen Erlebnis an der frischen Luft mit der ganzen Familie nichts mehr im Wege.

 

 

Eine passende Route für alle

Wenn sich die ganze Familie auf den Sattel schwingt, gerät die Wahl der passenden Route oft zur Suche nach einem Kompromiss. Die Route sollte nicht zu lang sein, aber auch nicht zu kurz, nicht zu anstrengend, aber auch nicht langweilig. Sie sollte ein Ziel haben, das gemeinsam erreicht werden kann, aber gleichzeitig sollte sie im Idealfall eine Rundfahrt sein, damit keine Streckenabschnitte wiederholt werden müssen. Schließlich soll ein Ausflug Abwechslung bieten. Bei einem Ausflug mit Kindern sollten längere Steigungen vermieden werden, denn die wirken oft demotivierend. Wechselnde Bodenbeläge hingegen bereiten Fahrradanfängern oft großen Spaß.


TIPP: Ein markantes und den Kindern bekanntes Ausflugsziel ist meist die richtige Wahl für einen Fahrradausflug. Denn Kinder können oft noch Jahre später Erinnerungen daran knüpfen und ihren Fortschritt im Lauf der Jahre vergleichen. Oft steigt die Motivation auch, wenn man gemeinsam mit Freunden unterwegs ist, da sich Kinder auch gegenseitig anspornen.

 

Die richtige Verpflegung

Zu einem Fahrradausflug mit der Familie gehören auch wohlverdiente Pausen mit entsprechender Jause – zum Beispiel am Zielort. Wer beim Losfahren weiß, wo sich das Ziel befindet und, dass es dort eine kleine Stärkung geben wird, ist gleich viel motivierter. Die Verpflegung selbst soll nicht schwer im Magen liegen und ausreichend Energie liefern, um nach der Pause wieder fest in die Pedale treten zu können. Obst und Müsliriegel, belegte Brote und geschnittenes Gemüse bieten sich an. Auf Snacks, die in der Sonne schmelzen können oder in gut gefüllten Rucksäcken ihre Form verlieren, sollte lieber verzichtet werden. Getränke mit Kohlensäure sollten am besten gar nicht, und falls doch, nur in dafür geeigneten Flaschen transportiert werden. Am besten eignet sich stilles Wasser in einer Flasche, die man unterwegs gut nachfüllen kann.

 

TIPP: Wer sich vorab ausreichend Gedanken über die Verpflegung macht und auch für den plötzlichen Hunger eine Kleinigkeit dabei hat, hält Groß und Klein bei Laune. ;-)

 

Orientierung muss sein

Es kann durchaus eine lustiges Familienerlebnis sein, einmal gemeinsam die Orientierung auf dem Fahrradausflug zu verlieren – auch wenn man darüber meist erst im Nachhinein lachen kann. Um solche Situationen zu vermeiden, ist es gut, die geplante Route möglichst genau zu kennen. Dabei können Fahrradkarten oder digitale Begleiter helfen. Außerdem ist es ratsam, sich mit den Kennzeichnungssystemen der gewählten Routen und Wege vertraut zu machen und auch den Kindern zu sagen, auf welche Kennzeichen und Markierungen sie achten sollen, sowohl in der Stadt als auch in der Natur. Dies schult ihren Orientierungssinn und die Aufmerksamkeit für ihre Umgebung. Vor dem Losfahren sollte die Strecke allen Mitfahrenden – auch den Kindern – erklärt werden, denn wer im Vorhinein weiß, was auf einen zukommt, bleibt länger motiviert.


TIPP: Wenn sich eine Strecke in einzelne Abschnitte unterteilen lässt, erleichtert das Kindern die Orientierung auf der Route und hilft ihnen dabei, Entfernungen abzuschätzen. Denn auch der Weg ist das Ziel. Zwischenstopps bieten Abwechslung und die Möglichkeit zum Verschnaufen. Dafür sind nicht nur ausgewiesene Spielplätze oder Rastplätze geeignet. Am Rand von Gewässern, im Wald oder auch eine Wiese können dabei zum Abenteuerspielplatz werden.

 

Passende Kleidung für jede Situation

Bei einem Fahrradausflug im Frühling oder Sommer kann das Wetter immer Überraschungen bereithalten. Wenn es plötzlich doch ein wenig kühler ist, als gedacht, es überraschenderweise beginnt, zu regnen oder gar zu hageln, sollte die richtige Kleidung nicht zuhause im Schrank liegen, sondern im Rucksack oder in der Satteltasche griffbereit sein. Empfehlenswert sind leichte Funktionsjacken, die gegen Wind und Regen schützen. Ebenso kann es beim Fahrradfahren auch einmal viel wärmer werden als gedacht, daher empfiehlt sich hier das Zwiebelschalenprinzip, bei dem man mehrere Schichten übereinander trägt. Solange es aber nur ein wenig kühl ist, sollten lieber Pullover aus Baumwolle getragen werden. Denn unter Regenjacken wird es bei körperlicher Betätigung schnell schweißtreibend warm. Häufige Kleidungswechsel, um sich wechselhaftem Wetter anzupassen, gehören zu einem Fahrradausflug dazu. Es gilt das alte Sprichwort: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Kinder haben oft eine genaue Vorstellung davon, was sie anziehen möchten. Auch wenn das mit dem Wetter nicht unbedingt zusammenpasst. Diese Erfahrung werden sie machen und diese Möglichkeit sollte man ihnen nicht nehmen.


TIPP: Manchmal klappt der Start ins Abenteuer mit der ganzen Familie leichter, wenn man die zum Wetter passenden Kleidungsstücke einfach mit einpackt. Auch Ersatzkleidung für die Kinder kann so manchen Ausflug retten. Denn manchmal ist es einfach zu verlockend, durch die große Pfütze zu fahren, allerdings sinkt die Laune angesichts der nassen Hose dann doch schnell mal in den Keller.

 

Neue Wege in der Umgebung entdecken

Wenn der erste Radausflug allen Spaß gemacht hat und alle motiviert sind, kann der nächste Schritt sein, sich auf unbekannte Wege zu begeben und neue Ziele zu entdecken. Vor allem für die schon etwas älteren Kinder ist das oft spannend. Eine Option für Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters ist auch, sich nach einer gemeinsamen Zwischenetappe für eine Zeit zu trennen. Die einen bleiben am Spielplatz und die anderen drehen noch eine Runde durch den Wald. So kommen alle auf ihre Kosten und die älteren Kinder können sich einer kleinen Extraherausforderung stellen.


TIPP: Hierbei kann auch ein digitaler Radroutenplaner helfen. Wir empfehlen „Bikemap“, eine App in der mittlerweile über 1,8 Mio. Radbegeisterte in über 100 Ländern ihre Lieblingsrouten miteinander teilen und die man auch als Routenplaner verwenden kann. Einfach gratis testen oder mit unserem Code WOOMBIKEMAP 50 % Rabatt auf das Jahresabo der Premium-Mitgliedschaft erhalten (der Gutscheincode ist bis einschließlich 31. Mai 2019 gültig)!

 

Wer mit der Familie und Freunden öfter Radausflüge macht, gewöhnt sich schnell an die Vorbereitungen. Gerade mit Kindern sollte man lieber vorher alle Details durchdenken und so dafür sorgen, dass der Ausflug Spaß und gute Laune macht und damit in guter Erinnerung bleibt.